Nachtwäsche aus angenehm zu tragenden Materialien
Schmiegsam, biegsam, mild und … kratzig? Wer kennt das nicht? Dieses eine Oberteil, das Nachthemd oder der neue Pyjama sieht bezaubernd aus und passt perfekt. Doch nach kurzer Zeit beginnt eine Naht zu stören, ein Etikett kratzt oder der Stoff fühlt sich plötzlich weniger angenehm an als bei der ersten Berührung. Dabei wirkte das Material zunächst ausgesprochen weich.
Wie sich Nachtwäsche über mehrere Stunden trägt, lässt sich nicht allein am Faseretikett erkennen. Stoffoberfläche, Garn, Strick- oder Webart, Schnitt, Nähte, Besätze und Pflege wirken zusammen. Ein locker fallendes Nachthemd stellt andere Anforderungen an den Stoff als eine körpernah geschnittene Pyjamahose. Glatter Seidensatin fühlt sich anders an als Bourette-Seidenjersey, Baumwoll-Interlock oder eine fließende Qualität aus Lyocell, Modal oder Viskose.
Bei Allergie2000 finden Sie Nachtwäsche für Damen in unterschiedlichen Materialien und Stilrichtungen. Die Kategorie Nachtwäsche ist zugleich weiter gefasst: Sie bietet Raum für Schlafkleidung für Frauen, Männer und Kinder sowie für verschiedene Formen von Homewear - ohne sich auf einzelne Faserarten festzulegen.
Nachtwäsche liegt viele Stunden unmittelbar am Körper
Nachtwäsche wird häufig länger am Stück getragen als gewöhnliche Tageskleidung. Ein Pyjama oder Nachthemd begleitet nicht nur die Schlafenszeit, sondern oft auch den Abend, das Frühstück oder einen entspannten Vormittag zu Hause. Dadurch gewinnen Details an Bedeutung, die bei einer kurzen Anprobe kaum auffallen.
Eine seitliche Naht kann beim Liegen stärker spürbar werden. Ein zu schmaler Hosenbund drückt möglicherweise erst nach mehreren Stunden. Steife Spitzen, auftragende Knöpfe oder ein ungünstig platziertes Etikett können ebenfalls stören. Bei langen Modellen kommen Ärmel- und Beinlänge hinzu: Zu weite Ärmel rutschen beim Schlafen nach oben, während überlange Hosenbeine beim Aufstehen unter die Füße geraten können.
Gute Nachtwäsche muss deshalb nicht möglichst weit sein. Sie sollte genügend Bewegungsraum geben, ohne sich stark zu verdrehen oder ständig zu verrutschen. Stoff, Schnitt und Größe müssen miteinander harmonieren.
Nachthemden, Pyjamas und Homewear
Nachtwäsche umfasst weit mehr als das klassische Nachthemd. Unterschiedliche Produktformen bieten verschiedene Möglichkeiten für Wärme, Bedeckung und Bewegungsfreiheit.
Nachthemden und Sleepshirts
Ein Nachthemd kommt ohne separaten Hosenbund aus und lässt den Beinen viel Bewegungsraum. Kurze Modelle wirken leicht, während knielange oder lange Nachthemden mehr Bedeckung geben. Seitenschlitze können bei längeren Schnitten das Gehen und Anwinkeln der Beine erleichtern.
Sleepshirts und Bigshirts orientieren sich häufig an verlängerten T-Shirts. Sie wirken lässiger als ein klassisches Satin-Nachthemd und eignen sich besonders für weiche Jerseyqualitäten. Je nach Länge können sie allein oder mit einer Schlafhose getragen werden.
In unserer Kategorie Nachthemden für Damen finden Sie kurze und lange Modelle aus unterschiedlichen Materialien.
Pyjamas und Schlafanzüge
Der klassische Pyjama besteht aus einem Oberteil und einer Hose. Gerade diese Zweiteilung macht Schlafanzüge vielseitig. Ein langer Pyjama bedeckt Arme und Beine, während ein Kurzpyjama aus leichtem Oberteil und Shorts für weniger Bedeckung sorgt. Capri-Pyjamas bilden mit ihrer kürzeren Hose einen Mittelweg.
Neben vollständigen Sets gibt es einzeln kombinierbare Schlafhosen, Tops, T-Shirts und Langarmshirts. Eine Pyjamahose kann dadurch je nach Temperatur mit unterschiedlichen Oberteilen getragen werden. Auch eine bequem geschnittene Yogahose aus einem geeigneten Jersey kann als Schlafhose verwendet werden.
Bei unseren Pyjamas für Damen finden Sie klassische Schlafanzüge ebenso wie kombinierbare Einzelteile.
Morgenmäntel und Kimonos
Ein Morgenmantel ergänzt Nachthemd oder Pyjama am Abend und nach dem Aufstehen. Leichte Kimonos aus fließenden Stoffen lassen sich klein zusammenlegen und gut mitnehmen. Längere Hausmäntel bieten mehr Bedeckung und können in kühleren Räumen angenehm sein.
Der moderne Kimono ist meist gerade geschnitten und besitzt weitere Ärmel sowie einen Bindegürtel. Ein klassischer Morgenmantel kann dagegen einen Schalkragen, ein Revers, Taschen oder eine stärker taillierte Linienführung haben. Ein innenliegendes Band verbessert bei manchen Wickelmodellen den Halt.
Unsere Morgenmäntel für Damen reichen vom leichten Seidenkimono bis zum unkomplizierten Hausmantel aus anderen Stoffqualitäten.
Materialien für Nachtwäsche
Materialbezeichnungen geben einen wichtigen ersten Hinweis, erklären aber nicht allein den Charakter eines Kleidungsstücks. Baumwolle kann als weicher Jersey, dichter Interlock oder gewebter Stoff verarbeitet sein. Seide tritt als glänzender Satin, matter Bourette-Seidenjersey oder Bestandteil einer Mischung auf. Auch Lyocell, Modal, Viskose und Kunstfaser ermöglichen sehr unterschiedliche Stoffoberflächen.
Seide: glatt, fließend oder bewusst griffig
Seide ist eine tierische Naturfaser. Aus langen Seidenfilamenten lässt sich besonders glatter und fein glänzender Seidensatin herstellen. Er wird für elegante Nachthemden, Pyjamas und Kimonos verwendet und besitzt ein geringes Eigengewicht.
Bouretteseide zeigt eine andere Seite des Materials. Sie wird aus kürzeren Seidenfasern gesponnen und besitzt kleine Verdickungen und Unregelmäßigkeiten im Garn. Ihre Oberfläche wirkt matter und griffiger als die von Seidensatin. Als Bourette-Seidenjersey eignet sie sich für lässige Sleepshirts, Bigshirts, T-Shirts, Langarmshirts und bequeme Hosen.
Hinzu kommen Mischungen aus Seide und Bio-Baumwolle. Daraus können kurz- und langärmelige Nachthemden, Kurzpyjamas, Sleepshirts und Schlafhosen entstehen. Diese Stoffe wirken häufig weniger glänzend und etwas griffiger als reiner Seidensatin.
Unsere Seidennachtwäsche zeigt diese Bandbreite vom eleganten Basic bis zur lässigen Schlaf- und Homewear. Passend dazu finden Sie außerdem Bettwäsche aus Seide.
Lyocell für weiche und fließende Stoffe
Lyocell ist eine industriell hergestellte Cellulosefaser aus pflanzlicher Cellulose. Sie ist keine direkt gewonnene Naturfaser wie Baumwolle, Leinen oder Seide. Lyocell kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und lässt sich zu glatten, weichen Textilien verarbeiten.
Bei Nachtwäsche wird Lyocell häufig als Jersey oder in Fasermischungen eingesetzt. Aus dem Material entstehen Nachthemden, Pyjamas, Shirts, Schlafhosen und Homewear. Stoffgewicht, Garn und Maschenkonstruktion bestimmen, ob die Qualität leicht fließt oder dichter und formstabiler ausfällt.
Modelle mit Lyocell finden Sie in der Kategorie Lyocell-Nachtwäsche. Wer die Cellulosefaser auch im übrigen Schlafbereich verwenden möchte, kann ergänzend unsere Lyocell-Bettwäsche entdecken.
Baumwolle und Bio-Baumwolle
Baumwolle gehört zu den klassischen Naturfasern für Nachtwäsche. Als Jersey ist sie weich und dehnbar. Interlock wird mit zwei Nadelreihen gestrickt, ist häufig dichter und beidseitig glatt. Feinripp besitzt sichtbare Längsrippen und erhält durch seine Maschenstruktur natürliche Elastizität.
Bio-Baumwolle beschreibt die Erzeugung des verwendeten Baumwollrohstoffs. Daraus folgt noch keine bestimmte Webart, Stoffoberfläche oder Waschtemperatur. Auch Bio-Baumwolle kann zu Jersey, Interlock, Feinripp oder einem gewebten Stoff verarbeitet werden.
Baumwoll-Nachtwäsche kann schlicht und sportlich, farbenfroh oder klassisch gestaltet sein. Sie findet sich bei Nachthemden, Schlafanzügen, Shirts, Hosen und Kinder-Nachtwäsche ebenso wie bei Unterwäsche und Homewear.
Modal und Viskose
Modal und Viskose sind wie Lyocell industriell hergestellte Cellulosefasern. Sie können zu weichen, fließenden Stoffen verarbeitet werden und kommen sowohl allein als auch in Fasermischungen vor.
Modal wird häufig für elastischen Jersey und körpernah getragene Basics verwendet. Viskose ermöglicht leichte Stoffe mit geschmeidigem Fall und eignet sich auch für bedruckte Nachtwäsche oder Kimonos. Im nassen Zustand sollten viele Viskosequalitäten nicht unnötig gedehnt oder stark geschleudert werden.
Ob ein Stoff aus Modal oder Viskose besonders leicht, weich oder formstabil ist, hängt nicht allein vom Fasernamen ab. Materialanteile, Garn, Stoffkonstruktion und Verarbeitung bleiben ebenso wichtig.
Pflegeleichte Kunstfaser und Mischgewebe
Kunstfasern haben auch bei Nachtwäsche ihre Berechtigung. Sie können leicht, formbeständig und schnell trocknend sein. Moderne Stoffe aus Polyester oder Polyamid lassen sich glatt, weich, elastisch oder samtig ausführen und ermöglichen unterschiedliche Preislagen.
Ein kleiner Elastananteil verbessert bei vielen Jerseyqualitäten Dehnbarkeit und Rücksprungkraft. Mischungen aus Naturfasern, Cellulosefasern und Kunstfasern werden eingesetzt, um Griff, Elastizität, Form und Pflege miteinander zu verbinden. Ein Mischgewebe ist deshalb nicht automatisch weniger hochwertig als ein Stoff aus nur einer Faser.
Besonders weiche Modelle aus Baumwolle, Bio-Baumwolle, Modal, Viskose, Lyocell oder Kunstfaser finden Sie bei unserer Sanften Nachtwäsche für Damen.
Nachtwäsche für Damen, Herren und Kinder
Nachtwäsche erfüllt für Frauen, Männer und Kinder grundsätzlich dieselbe Aufgabe: Sie soll Bewegungsfreiheit bieten, zur Raumtemperatur passen und über viele Stunden angenehm zu tragen sein. Produktformen, Schnitte und Größen unterscheiden sich jedoch.
Nachtwäsche für Damen
Damen-Nachtwäsche bietet eine besonders große Vielfalt. Sie reicht vom Seidennachthemd mit schmalen Trägern über den klassischen Pyjama bis zum lässigen Bourette-Sleepshirt. Schlafhosen können mit Tops, T-Shirts oder Langarmshirts kombiniert werden. Morgenmäntel und Kimonos ergänzen die Nachtwäsche außerhalb des Bettes.
Die derzeitige Auswahl bei Allergie2000 finden Sie gebündelt in der Kategorie Damen-Nachtwäsche. Dort können Sie nach Produktform oder gezielt nach Seide, Lyocell und anderen weichen Stoffen suchen.
Nachtwäsche für Herren
Herren-Nachtwäsche umfasst klassische Schlafanzüge mit Hemdjacke und Hose ebenso wie Kombinationen aus T-Shirt und langer oder kurzer Schlafhose. Henley-Ausschnitte mit kurzer Knopfleiste, Rundhalsshirts und gerade geschnittene Hosen sind verbreitete Formen.
Bei einem Herrenpyjama spielen Schulterweite, Oberteillänge, Bund und Schrittlänge eine wichtige Rolle. Eine Schlafhose benötigt Bewegungsraum an Hüfte, Oberschenkeln und Knien. Wird sie auch als Homewear getragen, können Taschen und ein regulierbarer Bund praktisch sein.
Baumwolle, Bio-Baumwolle, Lyocell, Modal, Viskose, Seide und pflegeleichte Mischgewebe bieten auch für Herren sehr unterschiedliche Stoffqualitäten. Ein klassischer Seidenpyjama wirkt elegant, während Jersey-Schlafanzüge sportlicher und unkomplizierter erscheinen.
Nachtwäsche für Kinder
Bei Kinder-Nachtwäsche stehen Bewegungsfreiheit, passende Größen und unkomplizierte Pflege im Mittelpunkt. Schlafanzüge dürfen nicht einengen, sollten aber auch nicht so groß gewählt werden, dass Ärmel oder Hosenbeine ständig über Hände und Füße rutschen. Weich gearbeitete Bündchen können verhindern, dass Stoff beim Schlafen weit nach oben wandert.
Bio-Baumwolle ist ein verbreitetes Material für Kinder- und Baby-Nachtwäsche. Sie kann zu Jersey, Interlock oder Feinripp verarbeitet werden. Bourette-Seide eröffnet eine weitere Materialrichtung: Als Seidenjersey besitzt sie eine matte, lebendige Oberfläche und kann für Shirts, Hosen, Schlafanzüge oder andere körpernah getragene Modelle eingesetzt werden. Kombinationen aus Seide und Baumwolle verbinden beide Fasern in einem Stoff.
Bei Nachtwäsche für jüngere Kinder sind leicht zu handhabende Verschlüsse, gut sitzende Ausschnitte und pflegegerechte Verarbeitung besonders praktisch. Druckknöpfe können das An- und Ausziehen erleichtern. Bei größeren Kindern werden zweiteilige Schlafanzüge, Sleepshirts und Kombinationen aus Shirt und Hose wichtiger.
Kinder wachsen schnell. Dennoch sollte Nachtwäsche nicht mehrere Größen zu groß gekauft werden. Sehr lange Ärmel und Hosenbeine können beim Bewegen stören. Größenangaben, Körpermaße und die konkrete Schnittform helfen besser als ein großzügiger Kauf „auf Vorrat“.
Wenn Stoffe oder Waschmittel als unangenehm empfunden werden
Nicht jede Reaktion beim Tragen eines Textils ist automatisch eine Allergie gegen die verwendete Faser. Auch eine raue Oberfläche, scheuernde Nähte, Wärmestau, Schweiß, Waschmittelreste oder Duftstoffe können dazu beitragen, dass sich ein Kleidungsstück unangenehm anfühlt.
Unterwäsche und Nachtwäsche werden unmittelbar auf der Haut getragen. Waschmittel, Weichspüler und Wäscheparfüm verdienen deshalb ebenso Aufmerksamkeit wie das Textil selbst. Eine höhere Waschmitteldosierung macht Wäsche nicht automatisch sauberer. Bleiben Rückstände im Stoff, kann ein zusätzlicher Spülgang sinnvoll sein.
Neue Nachtwäsche sollte vor dem ersten Tragen entsprechend ihrer Pflegekennzeichnung gewaschen werden. Dadurch werden Staub und Rückstände aus Herstellung, Lagerung und Verpackung entfernt. Stark parfümierte Waschzusätze sind für ein angenehmes Waschergebnis nicht erforderlich. Weichspüler kann außerdem die Saugfähigkeit mancher Fasern beeinträchtigen.
Treten wiederholt deutliche Hautveränderungen, Juckreiz oder andere Beschwerden auf, sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden. Materialbezeichnung, Pflegeetikett und verwendete Waschprodukte können bei der Suche nach einem möglichen Auslöser hilfreiche Informationen liefern.
Stoffkonstruktionen richtig unterscheiden
Jersey, Interlock, Feinripp und Satin bezeichnen keine Fasern, sondern unterschiedliche Arten, wie Garne zu Stoffen verarbeitet werden.
Jersey wird gestrickt und ist durch seine Maschenstruktur dehnbar. Er eignet sich für Nachthemden, T-Shirts, Pyjamahosen und körpernahe Basics.
Interlock wird mit zwei Nadelreihen gearbeitet. Der Stoff ist meist dichter, beidseitig glatt und formstabiler als einfacher Jersey.
Feinripp besitzt eine sichtbare Rippenstruktur. Die Maschen ermöglichen Elastizität, auch wenn nur wenig oder kein Elastan enthalten ist.
Satin ist ein Gewebe in Atlasbindung mit einer glatten, lichtreflektierenden Oberfläche. Satin kann aus Seide, Viskose, Acetat oder Kunstfaser bestehen. Ein Satin-Nachthemd ist deshalb nicht automatisch ein Seidennachthemd.
Bourette-Seidenjersey verbindet die charakteristische Struktur kurzfaseriger Bouretteseide mit der Beweglichkeit eines gestrickten Stoffes. Kleine Unregelmäßigkeiten im Garn gehören hier zum typischen Erscheinungsbild.
Passform und Verarbeitung
Bei Nachtwäsche zählen Details. Flache oder sorgfältig versäuberte Nähte können angenehmer sein als dicke Nahtzugaben. Etiketten sollten so angebracht sein, dass sie nicht dauerhaft scheuern. Bei Spitzenbesätzen ist nicht nur die Optik wichtig, sondern auch die Festigkeit der Kante.
Ein Nachthemd benötigt ausreichend Saumweite. Bei Schlafhosen sind Bund, Leibhöhe und Beinlänge entscheidend. Ein breiter Elastikbund verteilt den Druck anders als ein schmales Gummiband. Tunnelzüge ermöglichen eine zusätzliche Regulierung, dürfen im Liegen aber nicht durch schwere Knoten stören.
Gewebte Stoffe besitzen meist weniger Dehnbarkeit als Jersey. Ein Seidensatin-Pyjama benötigt deshalb mehr konstruktive Weite als ein elastischer Jersey-Schlafanzug. Bei schmalen Trägern kann eine Verstellmöglichkeit hilfreich sein. Lange Morgenmäntel benötigen genügend Bodenabstand, damit man beim Gehen nicht auf den Saum tritt.
Nachtwäsche richtig waschen
Die Pflege richtet sich nach dem vollständigen Kleidungsstück. Neben der Hauptfaser beeinflussen Farben, Drucke, Elastan, Spitze, Beschichtungen und Besätze die zulässige Waschtemperatur.
Baumwoll- und Kunstfaser-Nachtwäsche ist häufig maschinenwaschbar. Lyocell, Modal und Viskose werden meist in einem schonenden Waschprogramm mit reduzierter Schleuderzahl gepflegt und anschließend in Form gebracht.
Seide benötigt ein geeignetes Seidenwaschmittel. Manche Modelle dürfen ausschließlich von Hand gewaschen werden, andere im Seiden- oder Feinwaschprogramm bei 30 °C. Starkes Reiben, Auswringen, hohe Schleuderzahlen und enzymhaltige Universalwaschmittel sind für reine Seide ungeeignet.
Ein Wäschenetz schützt feine Träger, Spitzen, Satin und empfindliche Jerseyoberflächen vor offenen Reißverschlüssen, Haken und rauen Wäschestücken. Bedruckte Nachtwäsche wird auf links gewaschen. Ober- und Unterteil eines zusammengehörenden Pyjamas sollten möglichst gemeinsam gereinigt werden, damit Farbe und Oberfläche ähnlich beansprucht werden.
Ob ein Modell in den Trockner darf, ergibt sich aus seiner Pflegekennzeichnung. Feine Nachtwäsche trocknet häufig besonders schonend an der Luft. Schwere Jerseyteile werden so aufgehängt oder liegend getrocknet, dass sie sich nicht durch ihr Eigengewicht verziehen.
Nachtwäsche nach Material und Produktform entdecken
Die Auswahl von Nachtwäsche kann bei der Produktform oder beim bevorzugten Material beginnen. Wer keinen Hosenbund tragen möchte, findet in Nachthemden und Sleepshirts unkomplizierte Möglichkeiten. Pyjamas bieten durch Ober- und Unterteil mehr Kombinationsfreiheit. Morgenmäntel und Kimonos ergänzen die Kleidung vor und nach dem Schlafen.
Materialkategorien eröffnen einen anderen Zugang. Seidennachtwäsche reicht von glänzendem Satin bis zu lässigem Bourette-Seidenjersey. Lyocell-Nachtwäsche bündelt Nachthemden, Pyjamas und Homewear aus der industriell hergestellten Cellulosefaser. Sanfte Nachtwäsche vereint besonders weiche Stoffe aus mehreren Materialgruppen.
So entsteht ein vielseitiges Sortiment für unterschiedliche Vorstellungen von Nacht und Zuhause: elegant oder lässig, kurz oder lang, fließend oder elastisch, aus Naturfasern, industriell hergestellten Cellulosefasern, Kunstfasern oder durchdachten Mischungen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Oberfläche, Schnitt, Bewegungsfreiheit und Pflege.